Die Kirche des Nazareners - eine ev. Freikirche
Die Gemeinde Wächtersbach ist Teil der Kirche des Nazareners, die hier näher
vorgestellt werden soll...
Die Kirche des Nazareners in Deutschland
Die Kirche des Nazareners in Deutschland ist ein Teil der weltweiten Kirche des
Nazareners (Church of the
Nazarene), einer evangelischen Freikirche, die in der wesleyanischen
Tradition steht. In Deutschland wurde sie 1958 gegründet.
Momentan hat sie in Deutschland ca. 20 Gemeinden mit ca. 1300 Mitgliedern und
Besuchern.
... eine Freikirche?
Freikirchen - was sind sie? Und was wollen sie? In einem Land, in dem man
gewohnt ist, zwischen evangelisch und katholisch zu unterscheiden, klingen ihre
Namen für manchen fremd.
In Deutschland führen die Anfänge der Freikirchen zum Teil vor die
Reformationszeit zurück, andere entstanden um die Mitte des letzten Jahrhunderts
zur Zeit der Erweckungsbewegung.
Freikirchen unterscheiden sich von anderen Kirchen nicht durch Sonderlehren. Sie
zeichnen sich vor allem durch ein bestimmtes Kirchen- und Gemeindeverständnis
sowie durch ihren Frömmigkeitsstil aus.
Freie und persönliche Entscheidung für den Glauben an Jesus Christus und ein
verbindliches Leben in seiner Nachfolge sind besondere Anliegen. Rechtlich und
organisatorisch vertreten die Freikirchen dem Staat gegenüber das Prinzip der
Selbstfinanzierung und Selbstverwaltung und verzichten auf Besteuerung.
Freikirchen und freikirchliche Gemeindeverbände haben sich bereits 1926 zu einer
Arbeitsgemeinschaft, der "Vereinigung Evangelischer Freikirchen", zusammengeschlossen. Diese dient der Förderung gemeinsamer Aufgaben, der Vertiefung
zwischenkirchlicher Beziehungen sowie der Vertretung gemeinsamer Belange nach
außen.
Die Kirche des Nazareners gehört mit zu dieser Vereinigung.
Unsere Geschichte
Direkt nach dem ersten Weltkrieg erklärte sich das Evangelistenehepaar Theodore
und Minnie Ludwig bereit, eine Kirche des Nazareners in Deutschland zu beginnen.
Sie waren Amerikaner von deutscher Herkunft. Doch der Kirche fehlten die
finanziellen Mittel, um ihrem Wunsch nachzukommen.
Auch im Jahre 1928 konnte die Kirche aus finanziellen Gründen niemanden nach
Deutschland senden. Damals war aus Deutschland (und Westrußland) die Bitte
gekommen, jemanden zu schicken, der die vielen Vertreter der Heiligungsbewegung
sammeln und anleiten könne. Und so dauerte es bis zum März 1958, ehe die Kirche
des Nazareners mit Pastor Jerald Johnson eine Missionsarbeit in Frankfurt
begann. Von einem Hausbibelkreis im Wohnzimmer der Johnsons über Gottesdienste
in einer Garage wuchs die Gemeinde schnell und konnte schon 1962 ein eigenes
Gemeindezentrum einweihen.
In den nächsten Jahren wurden Gemeinden in anderen Städten Deutschlands und eine
theologische Ausbildungsstätte begonnen. Deutsche Pastoren und Laien übernahmen
die Leitung der Kirche, und Dr. Richard Zanner wurde der erste deutsche
Bezirkssuperintendent. Unter seiner Leitung entwickelte die Kirche des
Nazareners in Deutschland die Merkmale, die sie auch in anderen Ländern der Welt
kennzeichnet:
eine fröhliche
Gemeinschaft, in der viel gesungen und musiziert wird,
eine intensive
Beschäftigung mit dem Wort Gottes, vor allem in kleinen Gruppen
(Hausbibelkreise, Gemeindebibelstudium, Bibelschule),
ein konsequentes
Handeln als Christ im Alltag und soziales Engagement im In- und
Ausland,
eine regelmäßige
und intensive Unterstützung der Missionsarbeit im In- und Ausland.
Im Jahr 2008 erschien eine ausführliche Dokumentationsreihe zur Entstehung
unserer Kirche und der Arbeit in Deutschland, die Sie hier als PDF herunterladen
können:
Weitere Informationen
Sollten Sie weitere Informationen wünschen, können Sie sich
hier unsere kostenlosen
Informations-Broschüren bestellen, oder sich direkt an eine
Bezirksverwaltung
oder an eine unserer Gemeinden in Ihrer Nähe wenden.
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